Wo beginnen um das Chaos zu beseitigen?

Alle Wege führen nach Rom. Schön, aber welchen soll man nehmen? Die Möglichkeiten, sein Zuhause aufzuräumen, sind Endlos. Bei etwa 10.000 Dingen im Haushalt hat man eine ganze Menge zu tun.

 

Viele Ratgeber erzählen über das Mindset, das Step by Step Prinzip und das man kleine Erfolge feiern soll. Nur führt das zum Ziel wenn man noch gar nicht weiß wo man eigentlich beginnen soll? Wenige Methoden des Aufräumens funktionieren tatsächlich. Da werden die Dinge nur von einem Ort zum anderen getragen ohne feste Zuweisung und ohne Logik. Meistens finden sich, zum Beispiel Batterien in der Küchenschublade, im Wohnzimmerschrank und im Keller wieder. Das sind 3 Orte für ein und dasselbe Ding. Einen Überblick über den Besitz schafft man sich mit dieser Art des Aufräumens jedenfalls nicht.

 

Sich Dinge anzuschaffen ohne sich im Vorfeld zu überlegen, wo dann das Neue verstaut werden soll, ist wie einen Brief ohne Postadresse zu verschicken, es landet im Nirgendwo. Feste Plätze für den Hausrat erleichtern nicht nur das Aufräumen zum späteren Zeitpunkt, auch jedes Familienmitglied weiß, wo sich alles befindet. Wenn kein Platz zur Verfügung steht, können nicht ohne Überlegungen weitere neue Dinge ins Zuhause befördert werden. Dadurch strapaziert man die Kapazität des Wohnraumes und fühlt sich erschlagen von der Menge an Besitz. Darum ist das Ausmisten oder entrümpeln der erste und wichtigste Schritt und gleich zu Anfang zu erledigen.

 

Marie Kondo gibt in ihrem Buch Magic Cleaning eine konkrete Anleitung vor oder hol dir einfach die „Einmal und nie wieder Aufräum-Checkliste“. Um beim Aufräumen mit Plan vorzugehen, spricht sie von Kategorien statt von Orten. Genau das macht den Unterschied aus! Denn ich kann zwar jede Lade neu sortieren, mein Mindset richtig stellen, meine Step by Step Ziele erreichen und mich dann mit einem neuen Einkauf belohnen. ODER ich räume nach Kategorien auf um mir die notwendige Übersicht zu verschaffen, sortiere aus was ich nicht mag und gebe der jeweiligen Kategorie einen festen Platz.

  

Wenn dich die Überforderung schon im Vorfeld  lähmt, hast du wahrscheinlich das Bedürfnis direkt dort anzufangen, wo das größte Chaos herrscht. Ob das immer so eine gute Lösung ist? Lass mich dir erzählen, warum die größte Chaosecke nicht der beste Platz ist, dein Vorhaben zu beginnen.

 

 

Ich weiß, du schaffst es zu deiner Wunschordnung!

Bis dahin, deine

Olivia

 

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