Aufräumen ist reine Frauensache

Ist das wirklich wahr? Irgendwie schon noch, oder? Schade, denn am Ende des Lebens blicken wir nicht zurück und sagen: "Ich hatte immer ein aufgeräumtes Zuhause." Wir blicken zurück auf die positiven und negativen Erlebnisse im Leben. Emotionen bewegen uns, sie entstehen aber nur aus Eindrücken und Erfahrungen, die wir ein Leben lang sammeln, vorausgesetzt wir nehmen uns Zeit dafür.

 

In der heutigen Zeit, wo Frauen ebenso anstrengende Jobs wie Männer haben, schupfen sie weiterhin Haushalt und Kindererziehung nebenbei. Ganz zum Nachteil der eigenen kostbaren Freizeit, denn österreichische Frauen arbeiten durchschnittlich 86 Minuten pro Tag länger im Haushalt als Männer.

 

 

Ist das Fair?

 

 

In vielen Haushalten ist Saubermachen und Aufräumen zu einem hohen Prozentanteil immer noch reine Frauensache. Wissenschaftliche Studien sagen, Frauen lernen die klassische Rollenverteilung von klein auf und erwarten daher mehr Hausarbeit zu machen. Untersuchungen zeigen aber auch, dass bei ungleichmäßiger Verteilung der Hausarbeit die Zufriedenheit der Frau in der Beziehung sinkt und dies zu Depressionen führen kann.

 

So ist in Männeraugen oftmals die Frau schuld, wenn es Zuhause unordentlich ist. In Anbetracht der Gesellschaft, wo der Status "Mein Haus, mein Auto, mein Boot" hoch geschätzt wird, steigt der Druck für ein perfektes Zuhause zu sorgen. Viele Männer ziehen sich immer noch aus der Verantwortung und überlassen das Aufräumen, Putzen und Organisieren den Frauen.

 

Viele Zeitschriften und Magazine für Männer klären über die Emanzipation des Mannes auf. Artikel handeln von "Happy Wife, happy Life"-Themen und animieren zur gerechten Aufteilung anfallender Arbeiten im Zuhause. Aufräumen, Kochen, Kinderbetreuung - der Mann soll sich einbringen. Auch auf Bundesebene wird fleißig diskutiert und die ersten wenigen Männer gehen in Väterkarenz.  

 

Nun, was macht ein erfülltes Leben aus? Es sind die Beziehungen die wir pflegen, mit uns selbst, mit dem Partner, den Kindern, den Eltern und Freunden. Zeit, die wir uns genommen haben, um sie mit den liebsten zu verbringen.

 

Chaos, Unordnung und keine Struktur entstehen ja nicht wie durch Zauberhand von nur einer Person im Haushalt. Gemeinsames Aufräumen bedeutet, gemeinsam die Vergangenheit aufzuarbeiten. Vom Alten Abschied zu nehmen, um für Neues Platz zu machen. Neue Wege zu schaffen, um die Beziehung gestärkt weiter zu führen. Beim Durchforsten der Dinge findet eine gemeinsame Evaluierung des Besitzes statt. Das schönste beim Aufräumen ist, das gemeinsame Lachen bei alten Bildern und das Schwelgen in Erinnerungen.

 

Du hast Lust bekommen, dir ein Happy End zu schaffen? Dann teile diesen Blogbeitrag mit deinen Liebsten. Nutze zum Aufräumen meine bewährte "Einmal und nie wieder Aufräum-Checkliste" und fange an, dir dein Leben so zu gestalten wie du es dir wünscht.

 

Ich weiß, du schaffst es zu deiner Wunschordnung!

Bis dahin, deine

Olivia

 

PS: Abonniere meinen Newsletter und erfahre wie es weitergeht!

PPS: Kennst du schon meinen YouTube Kanal

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0