Wie fange ich an aufzuräumen? - Mit diesen Tipps klappt´s

Heute werde ich der Frage auf den Grund gehen. Darum findest du hier im Blogartikel die ersten 4 wichtigen Schritte, die auf jeden Fall im Vorhinein zu klären sind. Weiter unten gebe ich dir eine Schritt für Schritt Checkliste an die Hand, mit der du Aufräumen garantiert schaffst!

1. Wo stehst du gerade?

Lass uns erstmal klären, wo du aktuell stehst. Und damit meine ich nicht den Zustand in deinem Zuhause, ob Teller und Gläser rumstehen, 3 Ladungen Wäsche noch warten und mal dringend wieder der Boden gesaugt gehört.

Das ist für den Anfang komplett nebensächlich. Wir klären, wo du gerade stehst. In diesem Fall ist es super, wenn du wie eine fremde Person durch dein Zuhause gehst.

1. | Mach Fotos

Ja, das sage ich immer wieder zu meinen One:1 und Online Kurs Kunden. Warum? Weil man grade am Foto sehr gut erkennen kann, was einen im Speziellen stört. Auf dem Foto siehst du, welche Bereiche nicht harmonisch und rund wirken und wo es einfach nur zu voll ist. Im täglichen Leben hast du dich an den Anblick gewöhnt, auch wenn du ihn nicht schön findest. Auf dem Foto kannst du die Ecken analysieren.

2. | Analyse

Das klingt jetzt ein bisschen statisch, ist es aber nicht. Wenn du alleine wohnst, dann weißt du wer der Verursacher ist. Wenn du allerdings eine Familie bei dir hast, dann schau doch mal genau hin und finde raus, welche Ecken mit welchem Kram voll sind. Musst du dich selbst an der Nase nehmen oder wissen deine Kinder / dein Partner nicht, wie der Platz zu verwenden ist?

2. Was willst du?

Zunächst solltest du dir selbst darüber im Klaren sein, was du eigentlich willst. Aus Erfahrung weiß ich, die einen wollen ein Zuhaue wie aus Pinterest und die anderen wollen einfach mal wieder ihre Oberflächen sehen.

Hier kann ein Vision Board helfen, motivierende Sätze oder einfach ein klarer Fokus auf das Leben danach, also wenn aufgeräumt ist. Nicht umsonst vermittle ich in jedem meiner Kurse, bereits im ersten Modul "Vision und Ziel".

 

Grade wenn du richtig Bock auf Aufräumen hast, wirst du vermutlich keinen Sinn in der Erstellung von Vision und Ziel sehen. Dann du bist getrieben, ein Ergebnis zu sehen. Klar, verstehe! Aber lass mich dir einen heißen Tipp geben. Was willst du wohin räumen, wenn du nicht weißt wie es am Ende sein soll?

1. | Vision

Erstelle eine Vision von deinem Leben, einen perfekten IST Zustand, wie dein Alltag verläuft, wenn alles im Reinen ist. Du darfst ruhig großzügig formulieren und dir auch ganz utopische Dinge ausdenken. Ich mach sowas am liebsten, wenn ich abends im Bett liege und kurz vorm Einschlafen bin. Es hilft allerdings, die Punkte auch aufzuschreiben.

2. | Ziel

Aus deiner großen Vision heraus, kannst du nun kleine Etappenziele formulieren. Einer meiner ist "Ich halte meine Kästen ordentlich, damit ich auf Anhieb finde was ich brauche." Da kannst du ganz nach deinen Wünschen entscheiden, welche Etappenziele du dir setzten möchtest. Brich deine Ziele ruhig ein bisschen runter, damit du Punkte zum Abhaken hast, denn das motiviert dich am Ball zu bleiben.


3. Wir legen los!

Es ist so weit, die nötige Vorarbeit hast du erstmal geleistet. Allerdings gibt es da noch ein paar Punkte zu beachten, damit du auch wirklich am Ball bleibst. 

1. | mach Platz im Kalender

Wenn du glaubst, Aufräumen braucht keine Zeit, dann muss ich dir an dieser Stelle den Zahn ziehen - denn das tut´s. Manchmal gar nicht so wenig, kommt wirklich drauf an, wie deine Ausgangssituation ist und ob du fit im Entscheiden bist. Also plane dir für eine Aufräumaktion schon Zeit ein. Du willst jetzt wissen wie lange? Sagen wir mal pro Woche darfst du dir schon 4-6 Stunden Zeit nehmen um auch wirklich was voran zu bringen.

2. | Sprich darüber

Dieser Punkt ist ein bisschen abgedroschen, ich weiß. Aber was meine ich damit? Klar kannst du es deiner Freundin oder deiner Mutter erzählen, dass du dich jetzt ans Thema Aufräumen machst. Und dass kann dir vielleicht sogar helfen. Aber nein, das meine ich in erster Linie nicht damit. Wenn du nicht alleine wohnst, dann rede auf jeden Fall mit deinem Partner und deinen Kinder darüber. Erzähle ihnen, dass es bald Veränderungen geben wird. Weihe sie in deinen Plan ein und erkläre was danach anders sein soll.

4. Jetzt wird aufgeräumt!

Du kennst doch bestimmt die vielen guten Ratschläge im Word Wide Web. Zum Beispiel, dass jedes Ding ein Zuhause braucht. Naja, dem ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden. Die Frage nur, wie gehe ich an die Sache ran?

 

Am einfachsten und effektivsten ist meine "Einmal und nie wieder Aufräum-Checkliste" die du dir gleich runterladen kannst. Die Checkliste leitet dich von einer Kategorie zur nächsten, so dass du am Ende auch nichts vergisst.

 

Die aufgeführten Kategorien sind in kleine Unterkategorien unterteilt, damit schaffst du Aufräumen leicht in deinen Alltag zu integrieren.

 

Viel Spaß, bei deinem Aufräumfest!

 

Die Autorin: 

Olivia Ruderes ist zertifizierte KonMari Ordnungsberaterin und zeigt Frauen wie Männern, wie sie ihr Zuhause effektiv und nachhaltig in Ordnung bringen können. Sie vermittelt ihr Wissen in one:1 Coaching Sessions vor Ort, in Online Kursen und Workshops sowie in Vorträgen. Sie lebt mit ihrem Partner und Hund Milo in ihrer Heimatstadt Kapfenberg, liebt das Reisen und Frei sein und empfindet das Leben als großes Abenteuer.

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