16 Tipps für den Sommer-Herbst Wechsel

Der Herbst kommt immer früher als ich wahr haben will. Aber wenn er da ist freu ich mich auf die Shopping-Tour für Herbstklamotten. Damit das Neue seinen Platz findet, habe ich im Folgenden eine Schritt für Schritt Anleitung für dich zusammengestellt die du direkt anwenden kannst.

Hier meine 16 Tipps für den Sommer-Herbst Wechsel!

1. Alles muss aus dem Kleiderschrank raus!

Ja ganz richtig! Nimm deine ganze Kleidung raus und lege sie aufs Bett. Nun siehst du alles was du hast. Bist du schockiert? Das herauslegen der gesamten Wäsche, ist ein wichtiger "Aha Moment".

2. Kasten auswischen

Wir starten sauber in die neue Jahreszeit. Kasten auswischen und vom Staub befreien gehört da einfach dazu. Ganz toll finde ich Zirbenkissen, dann bleibt der Kasten schön frisch.

3. Spark Joy Test

Nun heißt es die Kleidung genau unter die Lupe nehmen. Dabei entscheidest du nach deinen Kriterien und ob dir das Kleidungsstück Freude bringt.

 

Diese Fragen kannst du dir stellen:

  • Steht es mir?
  • Passt es mir noch?
  • Fühle ich mich wohl darin?

 

Wenn die ganze Kleidung auf einmal zu viel für dich ist, kannst du in Kategorien vorgehen. Nimm dir dazu die "Einmal und nie wieder Aufräum-Checkliste" zur Hilfe.

 

Top Tipp: Kleidung die dir aktuell nicht passt kannst du wenn möglich woanders unterbringen.


4. Auch ausgediente Lieblingsstücke dürfen gehen

Genau! Auch wenn das Herz schmerzt. Hierbei lohnt es sich nach folgenden Kriterien zu beurteilen:

  • Ist der Stoff ausgewaschen?
  • Haben sich die Nähte verzogen?
  • Passt es mir noch?
  • Ist es noch meine erste Wahl?
  • Traue ich mich damit außer Haus?

5. Was muss genäht werden?

Es gibt ja immer mal wieder Kleidung wo man zum Kauf überredet wurde oder sich selbst überredet hat. Nach dem Motto: Die Hose sitzt zwar super ist aber etwas zu lang. Nun ist es an der Zeit die offenen Punkte auf der imaginären To-do Liste zu streichen. Schnapp dir die Kleidungsstücke und näh sie gegebenenfalls selber um. Oder so wie ich, ich geh zur Schneiderin und lass es machen.

6. Kleiderbügel

Wie du siehst, hängt bei mir fast jedes Kleidungsstück. Ich liebe meine Kleiderbügel und würde nicht mehr darauf verzichten wollen. Verschiedene Kleiderbügel können ganz schön viel Platz wegnehmen und optische Ordnung entsteht durch einheitliche Kleiderbügel.

7. Ausgemustertes nochmal sortieren

Kleidung die du ausgemustert hast, kannst du jetzt nochmal sortieren zwischen:

  • ist sauber und in Ordnung, kann gespendet werden
  • ist nicht mehr zum Weitergeben, kommt in den Müll

Top Tipp: Bring die aussortierte Kleidung direkt ins Auto, so steht alles nicht noch eine Ewigkeit rum. Es hilft sich selbst zu überlisten :) Mach ich auch so!

8. Falttechniken

Wie du siehst, hängt bei mir die meiste Kleidung. Anderes habe ich nach der KonMari-Methode® gefaltet. Hierbei ist es wichtig die Faltmethode so anzuwenden dass du den Platz im Kasten optimal ausnutzt. Manchmal helfen kleine Kisten wie bei meiner Sportkleidung. Ein anderes Mal reicht es die Kleidung einfach nur hinzustellen, wie bei meinen Hosen. Falttechniken lernst du in diesen Blogs.

9. Outfit Zubehör

Zu manchen Outfits gehört ein Gürtel, ein Schal oder etwas anderes. Wenn du das spezielle Zubehör zu keinem anderen Outfit trägst, dann füge das Accessoire zum Kleidungstück dazu. So hast du alles zusammen wenn du dich dafür entscheidest.

10. Gib der Kleidung eine 2. Chance

Wenn dir manche Entscheidungen richtig schwer fallen, kann ich das gut verstehen. Gib der Kleidung eine 2. Chance wieder dein Lieblingsstück zu werden. Dabei kannst du zum Beispiel den Kleiderbügel verkehrt rum reinhängen oder auch die Wäsche auf links drehen und in den Schrank einräumen. Wenn die Kleidung bei der nächsten Ausmistaktion noch immer nicht deine erste Wahl ist, kannst du dich beruhigt dagegen entscheiden. 

11. Wechsel Sommer-Winter

In unseren Breitengraden, wo wir entweder luftig frisch oder wohlig warm angezogen sind, macht es durchaus Sinn, die Kleidung zu trennen. Bei mir hängt die nicht aktuelle Kleidung einfach im Schrank daneben. Ich würde allerdings darauf verzichten die Sommerkleidung aus dem Schrank zu nehmen und auf den Dachboden zu stellen.

Top Tipp: Trenne lieber die Kleidung die dir aktuell nicht passt. Zu wissen dass alles was im Schrank ist dir tatsächlich passt ist super!

12. Platz für die neue Kollektion

Ja das Shoppen neuer Kleidung macht Spaß! Es ist toll Neues im Schrank zu haben und altbewährtes damit zu kombinieren. Da ich keine "Fashion Queen" bin, lasse ich mich gerne beraten. Damit vermeide ich Fehlkäufe und verschwende keinen Platz im Schrank.

Du weißt nicht was dir steht und wie du ausmustern sollst? Im Workshop "Raum für typgerechte Kleidung"  lernst du alles was du wissen musst damit dein Kleiderschrank zur privaten Boutique wird.

13. Von leicht bis schwer und dünn bis dick

Suchen? Nein, das muss nicht sein. Mit der richtigen Sortierung deiner Kleidung hast du alles griffbereit. Ich sortiere meine Kleidung von dünn bis dick oder auch von leicht bis schwer. Das bedeutet ganz vorne kommen die Träger-Tops und ganz hinten die Langarm-Shirts. Selbiges mit Blusen, Cardigan und Pullover. Das funktioniert natürlich auch in Schubladen oder Boxen.

Da mein Schrank sich von links öffnet, hängt die leichte Kleidung links und wird nach rechts immer schwerer. Wenn sich dein Kasten von der anderen Seite öffnet, dann mach es umgekehrt. 

14. Choose your shoes

Im Schuhgeschäft siehst du die Schuhe immer von vorne, warum nicht auch in deinem Zuhause? Leere zuerst den Schuhkasten und reinige die Fächer. Nun heißt es sortieren zwischen "behalten" und "darf gehen". Verwende dabei deine Kriterien. Aussortierte Schuhe in gutem Zustand können ebenfalls gespendet werden. Für den optischen Unterschied räume die Schuhe so zurück, dass du von vorne darauf blicken kannst. Du wirst sehen, es macht einen Unterschied.

15. Reparaturen und Reinigung

Bei der Gelegenheit kannst du deine Sommerschuhe einer Prüfung unterziehen, sie sauber machen oder bei Reparaturen zum Schuster bringen. Dann startest du gut vorbereitet und mit einem Punkt weniger auf deiner imaginären To-do Liste in den nächsten Frühling.

16. Winterfrische

Nutze die Zeit im Herbst und checke ob deine Winterjacken noch in einem guten Zustand sind. Gefallen sie dir noch und sind sie auch in diesem Winter noch deine erste Wahl? Um super frisch in den Herbst zu starten, wasche ich meine Jacken und hänge sie in die Garderobe. Sommerjacken und leichte Westen werden ebenfalls gewaschen und kommen in den Schrank für nächstes Jahr.

 Die Autorin: 

Olivia Ruderes ist zertifizierte KonMari Ordnungsberaterin und zeigt Frauen wie Männern, wie sie ihr Zuhause effektiv und nachhaltig in Ordnung bringen können. Sie vermittelt ihr Wissen in one:1 Coaching Sessions vor Ort, in Online Kursen und Workshops sowie in Vorträgen. Sie lebt mit ihrem Partner und Hund Milo in ihrer Heimatstadt Kapfenberg, liebt das Reisen und Frei sein und empfindet das Leben als großes Abenteuer.

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Kommentare: 1
  • #1

    Petra Ries-Mahdal (Freitag, 27 September 2019 09:25)

    Wieder einmal ein super Video! Finde es super wie du uns jetzt Anteil haben lässt , wenn du aussortierst ! ����