Chaos - 5 Tipps zum Start

Fragst du dich auch immer wo am besten mit dem Aufräumen beginnen? Aufräumen und sauber machen ist ein täglicher Kampf. Ein Kampf den man gewinnen oder verlieren kann. Allerdings ein Kampf den es sich lohnt zu kämpfen.

 

Denn was ist schöner als nach Hause zu kommen, in die eigenen vier Wände. Sich in die Jogginghose zu werfen, einen gemütlichen Pullover drüber zu ziehen, dicke Socken an und das Wasser für den Tee aufzustellen, mit dem Wissen, heute muss ich keinen Handgriff mehr machen.

 

Zuhause zu sein, heißt Entspannung. Ein Ort des Wohlfühlens, wo man sein kann wer man ist, ohne Vorurteile, ohne Blicke, ganz man selbst. Was gibt es schöneres als Zuhause ganz auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Machen wozu man grade Lust hat. Das ist es doch, wie sich so ein Zuhause anfühlen sollte? 

Grade wenn es hektisch wird, man seine ganze Energie für die täglichen Herausforderungen braucht und man abends müde nach Hause kommt, die Schuhe am besten nur noch in die Ecke stellt und ins Bett fallen könnte. Genau dann fällt einem das Chaos erst richtig auf und man wird ständig daran erinnert, dass noch das eine oder andere zu tun ist.

 

Unordnung macht mich innerlich unrund, wie geht es dir dabei? Ich sehe die Tasche in der Ecke die noch ausgeräumt werden soll. Die Schuhe die ich schon längst zum Schuster bringen wollte. Das Wandregal das ich schon seit Monaten anbringen wollte und die kaputte Glühbirne die ich schon die längste Zeit wechseln wollte. Meine imaginäre ToDo Liste füllt sich und manchmal fühlt es sich so an als wär sie endlos. Kennst du das auch?

 

Eine gute Balance zu halten, zwischen Freizeit, Arbeitszeit

und Familienleben ist ein Akt, der höchste Eigeninitiative braucht.

 

Es gibt unzählige Bücher im Handel die einen sagen wie und was man zu tun hat. Natürlich kann man Stunden um Stunden damit verbringen, jede Menge an Ratgeber lesen. Aber um eines wirst Du nicht rum kommen, deinen Hintern von der Couch hoch zu bewegen und anzufangen.  

5 Tipps zum Start

1. Tipp: Kaputtes entsorgen

Alles was kaputt ist kann weg. Gehe aufmerksam durch deine vier Wände und ziehe alles raus was kaputt ist. Wenn du dir noch das eine oder andere auf die Seite gelegt hast, mit dem durchaus positiven Gedanken, es noch reparieren zu wollen, ist das zwar sehr lobenswert aber nicht hilfreich für deine Ordnung. Da du die Reparaturen bis heute nicht geschafft hast, war es dir anscheinend nicht wichtig genug und kann genau so gut in den Müll.

2. Tipp: Krims-Krams Lade

Begrenze deine Unordnung auf eine Krims-Krams Lade an einem Ort deiner Wahl. Das kann eine Schublade in der Küche oder im Vorraum sein, ganz gleich. All dein Zeug, welches oft keinen so rechten Platz im Haushalt findet, kommt genau dort hinein. Damit häufen sich nicht mehrere Berge und es sieht erstmal aufgeräumter aus.

3. Tipp: Imaginäre ToDo Liste

Nur du kennst deine imaginäre ToDo Liste. Schreib sie erstmal auf und setzte Prioritäten. Vielleicht kannst du die ein oder andere Aufgabe an deinen Lebenspartner, Kinder, Eltern auslagern.

4. Tipp: Geborgtes zurückbringen

Alles Geborgte was nicht in deinen Haushalt gehört, solltest du jetzt in dein Auto packen und zurückbringen. Stelle dir die Sachen vor die Eingangstüre damit du sie beim Verlassen nicht vergisst. Jedes Teil weniger in deinen vier Wänden schafft Platz und ein kleines Stück mehr Ordnung.

5.  Tipp: Wiederhole alle Punkte

Ordnung schaffst du nur, wenn du aufhörst zu lesen, deinen Laptop, Tablet oder Handy auf die Seite legst und deinen Hintern von der Couch erhebst. Sorry, es gibt keine andere Art Ordnung zu schaffen. Wiederhole die ersten vier Tipps solange bis eine innere Zufriedenheit einkehrt. Wann das passiert, liegt ganz bei dir.

Setze deine Prioritäten und arbeite dich vor. Das "Mise en Place", ein schönes Wort aus der Gastronomie, ist die Vorbereitung des Arbeitsplatzes. So wie du neue Arbeitsschritte im Beruf lernst, so kannst du auch dein Mise en Place für Zuhause lernen.

 

Dafür gibt es unzählige Möglichkeiten. Denn Routine ist das Zauberwort. Wir kennen und haben sie alle, unsere Routinen und Gewohnheiten. Hierbei müssen wir nicht mehr nachdenken, wir führen Bewegungsabläufe automatisch aus.

 

Finde raus, was dir aktuell am wichtigsten ist

und genau darum kümmere dich zu aller erst.

 

Hast du noch Fragen oder Tipps, dann schreibe sie in die Kommentaren, ich freue mich.

 

Ich weiß, du schaffst es zu deiner Wunschordnung!

Bis dahin, deine 

Olivia

 

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